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Hier finden Sie Erklärungen und Definitionen zu Begriffen aus unserem
Behandlungsspektrum:
Was ist
Bindegewebsreflexzonenmassage
(BGM)?
Spezielle mit den Fingern ausgeführte Behandlungstechnik, die
mit intensiven Zugreizen in
bestimmten Bindegewebszonen über den sog. Haut- Eingeweidereflex (cutis-
visceraler Reflex) spannungsregulierende Reaktionen auf das reflektorische
Organ ausübt. So besteht die Möglichkeit,
vegetative Regulationsmechanismen zu beeinflussen. In Muskulatur, Gefäßen und
Nerven kommt es gleichermaßen zur Spannungsregulierung und
Durchblutungsförderung.
Was ist
Bobath - Therapie für Erwachsene?
Das Behandlungsfeld der Bobaththerapie sind im wesentlichen
neurologische Erkrankungen /
Störungen, wie sie z.B. bei Halbseitenlähmungen (Hemiplegie) nach Schlaganfällen
vorkommen. Behandlungsschwerpunkte liegen bei der Hemmung pathologischer
Bewegungsmuster, der
Anbahnung physiologischer Bewegung und der Einleitung und Vorbereitung von
Bewegung.
Das Hauptziel besteht darin, die Behandlung so alltagsbezogen wie möglich zu
gestalten, um
die Übertragung in den Alltag zu erleichtern.
Was ist
Breuss- Massage?
Die
Wirbelsäulenmassage nach Rudolf Breuss ist eine sanfte, sehr entspannende,
magnetisierende, nur auf die Wirbelsäule (besonders auf die Lendenwirbelsäule
und das Kreuzbein) gerichtete Massagetechnik, die eine deutliche Entspannung
und Entlastung der Wirbelsäule hervorruft. Sie ist überaus angenehm, allgemein
sehr gut verträglich und wird mit hochwertigem Johanniskrautöl durchgeführt.
Die Behandlung dauert etwa 20 – 30 Minuten (incl. Ruhezeit).
Was ist
Brügger- Therapie?
Behandlungsfeld der Brügger- Methode sind Funktionskrankheiten des
Bewegungsapparates.
Hier wird davon ausgegangen, dass die meisten Erkrankungen des
Bewegungsapparates auf
Schutzmechanismen des Gehirns zurückzuführen sind. Dauerhafte Fehlbelastung/
Fehlhaltung
führt zu Funktionsstörungen wodurch sich später Strukturveränderungen
entwickeln können.
Ziel der Behandlung ist, Belastungsstörungen und Fehlhaltung zu erkennen und
zu beseitigen,
die Haltung zu schulen um das erlernte praktisch in den Tagesablauf mit
einzubringen zu
können - Aufrechte Körperhaltung.
Was ist die
Dorn- Methode?
Die Therapie nach der Methode Dieter Dorn ist eine sanfte
manuelle Therapieform die
bei einer Vielzahl von regulierbaren Gelenkfehlstellungen helfen kann. Unter
Mithilfe des
Patienten und durch relativ leichten Druck des Therapeuten an der
entsprechenden
Gelenkfehlstellung wird diese korrigiert. Oft besteht die Möglichkeit dem
Patienten durch
Eigenübungen für zuhause einen dauerhaften Therapieerfolg zu sichern.
Was ist Elektrotherapie?
Einwirkung auf Sekundärsymptome einer Erkrankung oder Verletzung mittels
spezieller
Stromformen zur Schmerzlinderung, Durchblutungsförderung, Spannungssenkung der
Muskulatur, Stoffwechselsteigerung, Muskelkräftigung und Resorptionsförderung
von
Stauungen und Gelenkergüssen.
Was ist
Fußreflexzonentherapie?
(oder Reflexzonentherapie am Fuß RZF)
Die Fußreflexzonentherapie gehört zu den Umstimmungstherapien und regt die
Selbstheilungs-
und Regenerationskräfte im menschlichen Organismus an. Der Therapeut/in
arbeitet mit gezielten
Grifftechniken durchblutungsfördernd in den entsprechenden Reflexzonen und
wirkt so regulierend
und stimulierend auf die Organfunktionen.
Durchführung
von Hausbesuchen
Ist ein Patient aufgrund seiner Erkrankung nicht in der Lage, sich außerhalb
seines
häuslichen Umfelds zu bewegen, so ist es nach ärztlicher Verordnung möglich,
die
physiotherapeutisch- krankengymnastische Maßnahme auch zuhause durchzuführen.
Was ist
Heißluftbehandlung (Rotlicht)?
Die Heißluft- oder Rotlichtbehandlung ist eine i.d.R.
vorbereitende Maßnahme vor
Massagen oder krankengymnastischen Behandlungen. Sie wirkt allgemein
entspannend
und lokal durchblutungsfördernd.
Die Heißluftanwendung wird bei Herz- Kreislaufpatienten oder Unverträglichkeit
gegen
Hitze der Naturmoorpackung vorgezogen.
Was ist
Heiße Rolle?
Trichterförmig zusammengerollte Frotteetücher werden mit
kochendem Wasser getränkt
und nach und nach auf die Haut getupft oder gerollt. Die Frotteetücher werden
während
der Behandlung von außen nach innen aufgerollt, so dass die
Behandlungstemperatur
erhalten bleibt.
Diese Anwendung
ist bewährt bei Muskelspannungsstörungen und zur Auflockerung von verklebtem
Narbengewebe.
Kiefergelenksbehandlung bei CMD
(cranio- mandibuläre- dysfunktion)
Die CMD umfasst alle schmerzhaften und nicht schmerzhaften Zustände, die auf
strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der
Kiefergelenke und der Kiefergelenksmuskulatur zurückzuführen sind. Symptome
wie z. B. Kaumuskelschmerzen, Kiefergelenksgeräusche, Kopf-, Nacken-
Gesichtsschmerzen, Hörstörungen u.v.m. können aufgrund von
Kiefergelenksproblemen auftreten.
Zur zahnmedizinischen Behandlung sollte besonders bei chronischen Fällen, eine
kompetente manualtherapeutische Behandlung begleitend durchgeführt werden.
Durch Behandlungstechniken wie manuelle Mobilisation, Massage und Eigenübungen
wird die Muskelspannung gesenkt, die Kiefergelenke entlastet und die
Koordination der Kiefergelenksbewegung wieder hergestellt.
Die Verordnung Manuelle Therapie (MT), zur Behandlung einer CMD kann sowohl
vom Zahnmediziner, als auch vom Hausarzt und anderen Fachärzten verordnet
werden.
Was ist
Kryotherapie (Eistherapie)?
Verschiedene Anwendunsformen der Kryotherapie wie
Eisbeutel, Eishandtuch,
Cool- Pack und Eislolli kommen zur Unterstützung der krankengymnastischen
Behandlung zur Schmerzlinderung, Muskeltonuserhöhung- oder Senkung lokal
zum Einsatz.
Was ist Krankengymnastik /
Physiotherapie?
Nach ärztlicher Verordnung wird je nach Krankheitsbild mit
entsprechenden
therapeutischen Maßnahmen angestrebt, über ganzheitlichen Ansatz verschiedene
Therapieziele zu erreichen: z.B. Schmerzlinderung, bessere Beweglichkeit,
bessere
Koordination, Kraft und Ausdauer sowie Erleichterung bei Tätigkeiten in Alltag
und Beruf.
Außer der klassischen Krankengymnastik bieten wir in unserer Praxis auch:
Atemtherapie/Atemgymnastik bei
Atemwegserkrankungen wie z.B. Asthma bronchiale
und chron. Bronchitis.
Beckenbodengymnastik bei
Schwangerschaften, allgemeiner Beckenbodenschwäche
und bei Harn- und Stuhlinkontinenz.
Präventive Krankengymnastik
ist auch ohne ärztliche Verordnung möglich.
Was ist Manuelle Lymphdrainage (MLD)?
Die ML wurde entwickelt um Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe
zu entstauen.
Speziell ausgebildete Therapeuten/innen üben gekonnte sanfte manuelle
Drucktechniken
an der gestauten Extremität aus, so dass die Lymphflüssigkeit in die
entsprechenden
Zentren im Körper geleitet wird.
Was ist
klassische Massage
Therapie (KMT)?
Die Massage ist eine mit "klassischen" Grifftechniken
(Streichungen, Reibung, Knetung etc.)
von Hand zu Heilzwecken ausgeführte mechanische Einflussnahme
auf Haut, Muskulatur,
Nerven und Gefäße. Die Wirkungen der Klassischen Massage sind weitreichend, so
dass hier
nur einige aufgeführt sind: lockert muskuläre- und reflektorische
Verspannungen, reaktive Durchblutungsförderung, verbessert Zu- u. Abfluss der
Gewebsflüssigkeiten, öffnet die
Kapillargefäße, beeinflusst das allgemeine Kraftgefühl, wirkt gegen
Erschöpfungszustände,
hilft der Psyche bei Stressbewältigung u.s.w.
Was ist Manuelle Therapie (MT)?
Erkennen und Behandeln von reversibelen (heilbaren) Fehlfunktionen am gesamten
Bewegungsapparat. Nach einer Funktionsanalyse folgt die manuelle Behandlung
mit
Techniken wie z.B. Weichteiltechniken (für Gewebe, Muskeln und Bänder),
Mobilisation
der Gelenke (Wirbelsäule und Extremitäten) und stabilisierende Techniken.
Was sind Naturmoorpackungen?
Hier kommen Einweg- Naturmoorpackungen zur Anwendung, die eine
Anlegetemperatur
von gutverträglichen 38 Grad haben. Während der ersten 3 Minuten steigt die
Wärme
(mittels Wärmeträger) auf die Behandlungstemperatur von 45-52 Grad an und
bleibt
über den gesamten Anwendungszeitraum konstant.
Was ist
Osteopathie?
Die
Osteopathie wurde schon vor mehr als 120 Jahren von dem amerikanischen Arzt
Dr. Andrew Tailor Still beschrieben. Während sich in Amerika nur die
traditionelle Osteopathie weiterentwickelt hat welche speziell auf der
Behandlung des Bewegungsapparates (parietale Osteopathie) beruht, ist die Osteopathie in Europa um die
Methoden
der cranio- sacralen (bezug zwischen Schädel und Kreuzbein) und visceralen
(innere Organe) Osteopathie zu einer ganzheitlichen Form erweitert worden.
Das Prinzip der
Osteopathie lautet: " Leben ist Bewegung". Das heißt: Solange sich der
Mensch bewegen kann, bleibt er gesund. "Bewegung" im osteopathischen Sinn
bedeutet
nicht Laufen oder Gehen, sondern vielmehr die ausreichende Bewegungsfreiheit
der Gelenke,
Organe, Gewebe und Blutgefäße im menschlichen Organismus. In der osteopathischen Behandlung wird die ursächliche Störung ermittelt, um
dann
mit manuellen osteopathischen Techniken das Körpergleichgewicht
wiederherzustellen
und so die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren.
Wie kann
ich als Patient einen gut ausgebildeten Osteopathen finden?
Es gibt
z. Zt. in Deutschland noch keinen gesetzlichen Schutz für die
Berufsbezeichnung des Osteopathen. Jeder Arzt Heilpraktiker oder
Physiotherapeut könnte sich nach einem Wochenendkurs oder dem Lesen eines
Buches über Osteopathie Osteopath nennen.
Patienten sollten sich deshalb vor osteopathischen Behandlungen bei dem
jeweiligen Therapeuten erkundigen, ob er eine anerkannte Ausbildung (5 Jahre
berufsbegleitend oder 3 Jahre Vollzeitstudium) in Deutschland oder anderen
osteopathisch ausbildenden Ländern mit Erfolg absolviert hat.
Hier einige über das Internet erreichbare Schulen und Berufsverbände, die auch
über Therapeutenlisten, weitere Links und jede Menge Infos zur Osteopathie
verfügen:
www.ifaop.com ;
www.osteopathie-akademie.de ;
www.osteopathie.de ;
www.aod.de
Was ist Rückenschule?
Rückenschule ist nicht für Patienten, d.h. nicht für Personen mit aktuellen
Bandscheiben
oder Wirbelsäulenproblemen; diese sollten zuerst ärztlich und dann ggf.
krankengymnastisch behandelt werden. Hier wird dem Schüler (einzeln oder
in der Gruppe) ein besseres Verständnis
für korrekte Haltung, Bewegung und Belastung der Wirbelsäule in Alltag, Beruf
und Freizeit
vermittelt. Unter anderem werden Grundlagen der Anatomie und Funktion der
Wirbelsäule sowie entsprechende Eigenübungen und Verhaltensregeln bezüglich
der Bandscheibenbelastung erlernt.
Was ist Schlingentischtherapie?
Der Schlingentisch ist ein Gerät in dem der Patient je nach
Erfordernis mittels spezieller
verstellbarer Schlingen (Leinentaschen) und Seilzüge unter Abnahme der Schwere
mit
dem ganzen Körper oder nur an einzelnen Extremitäten horizontal aufgehängt
wird. Dies
kann entweder zur Entlastung oder Belastung der entsprechenden Gelenke (auch
Hals- u. Lendenwirbelsäule) und zur Dehnung oder Kräftigung der Muskulatur
angewandt werden.
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